Svalbard und Spitzbergen
Ein kleiner Ausflug in die Arktis
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Die Geschichte Spitzbergens

Im Jahre 1596 wurde Spitzbergen von dem niederländischen Seefahrer Willem Barents entdeckt. Eine frühere Entdeckung durch die Wikinger bereits im 12. Jahrhundert wird vermutet, kann aber nicht einwandfrei belegt werden.

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Spitzbergen regelmäßig von Walfängern besucht, die im Nordpolarmeer Walfang betrieben. Im 19. Jahrhundert wurden Polarfüchse, Polarrentiere und Eisbären gejagt, mit deren Fellen gehandelt wurde.

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts begann auf Spitzbergen dann der Kohleabbau, der in reduziertem Umfang noch heute betrieben wird. Durch den Bergbau entstanden die meisten heute vorzufindenden Siedlungen.

Der Spitzbergenvertrag

Mit der Unterzeichnung des Spitzbergenvertrags im Jahr 1920 erhielt Norwegen die Souveranität über die Inselgruppe. Er wurde auch von zahlreichen anderen Staaten unterzeichnet und trat am 14. August 1925 in Kraft. Er erlaubt Bürgern und Unternehmen aller Unterzeichnerstaaten auf Spitzbergen wirtschaftlich tätig zu werden. Deutschland trat dem Abkommen einige Monate später, am 16. November 1925 bei.

Zweiter Weltkrieg bis heute

Im zweiten Weltkrieg wurden Teile der Infrastruktur auf Spitzbergen durch die Alliierten zerstört, damit die Wehrmacht sie im Falle eines Angriffs nicht nutzen konnte. 1943 erfolgte von deutscher Seite ein Angriff, bei dem die vorhandenen Siedlungen zum größten Teil zerstört wurden. Daneben wurden von der Wehrmacht auch Wetterstationen errichtet, um die Wettervorhersage für die Kriegsgebiete in Europa zu verbessern.

Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ist Spitzbergen eine entmilitarisierte Zone.

In den 1960er-Jahren begannen die Bergbauaktivitäten nachzulassen. Noch heute wird Bergbau betrieben, insbesondere in Barentsburg und in der Umgebung von Longyearbyen, wenn auch nicht mehr so intensiv, wie es früher der Fall war. Heute sind Forschung und Tourismus in den Vordergrund gerückt.


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